|
Einleitung
HTML heißt HyperText MarkUp Language und ist eine von Browsern interpretierbare Computersprache. Sie dient zur Kommunikation rund um die Welt, denn sie ist auf jeder Computerplattform (unabhängig vom Betriebssystem) mit einem Browser (z. B. Netscape Navigator oder Internet Explorer, Mosaic, etc.) darstellbar. Diese Sprache wurde in der Schweiz von Programmiern des Forschungslabors CERN entwickelt.
Im Internet werden üblicherweise nur Einzelseiten von dem Server an den Client (Benutzer) gesendet, dann wird die Übertragung unterbrochen. Um Verknüpfungen zu anderen Seiten herzustellen (ohne immer wieder eine neue Adresse eingeben zu müssen), werden Verweise oder Anker im HTML-Code angelegt, die sogenannten Links, die auf Mausklick die nächste Seite vom Server abrufen. Über die reine Textvermittlung hinaus können Grafiken, Bilder, Ton- und Video-Sequenzen in die HTML-Dokumente eingefügt werden, die von jedem Computer entschlüsselt werden können, sofern der Computer über die entsprechende Hardware verfügt (ohne Lautsprecher kein Ton) bzw. die nötigen Plug-ins geladen sind. Alle HTML-Dokumente (mit relativen Pfaden) können on-line und off-line eingesetzt werden.
HTML ist keine komplizierte Programmiersprache, die nur für Informatiker zugänglich ist. HTML besteht aus einer überschaubaren Anzahl von Befehlen und Eigenschaften, die schnell erlernbar sind und die die grafische Darstellung und die Verknüpfung der Inhalte auf dem Bildschirm bestimmen. Die Befehlswörter entstammen der englischen Sprache, trotzdem sind Englischkenntnisse keine Voraussetzung für das Erlernen von HTML. Der Arbeitsfortschritt läßt sich in Sekundenschnelle im Browser verifizieren.
HTML läßt sich in jedem beliebigen Textverarbeitungsprogramm schreiben, das bereits mit dem Betriebssystem eines Computers mitgeliefert wird (z. B. WordPad für Windows und SimpleText für Macintosh). Auch die Browser gibt es kostenlos.
Browser, Bildschirme und Benutzer sind nicht geeicht. So wird ein und dasselbe HTML-Dokument unterschiedlich dargestellt. Wer von HTML-Dokumenten erwartet, dass ihre Darstellung universell exakt gleich ist, wird enttäuscht. Jeder Computer und jeder Browser stellt den HTML-Code auf seine Weise dar. Die Unterschiede sind meist nicht gravierend, aber doch sichtbar.
Je professioneller der Auftritt ist, desto mehr müssen diese Unterschiede berücksichtigt werden. Die Schriftgrößen variieren, je nach Einstellung der Benutzer und verwendetem Betriebsystem. Bilder werden auf PCs oft etwas dunkler dargestellt als auf Macs. Bildschirme mit 256 Farben können eben nicht Millionen Farben darstellen. Benutzer können die Darstellung von Grafiken unterdrücken. Alte Browser sind weniger leistungsfähig als die neuesten Versionen. Plug-ins sind nötig für z. B. Flash-Animationen. Und für den professionellen Einsatz von Bildern und Grafiken ist ein Programm zur Bildbearbeitung erforderlich. © Susanne Gründler |